Förderverein Naturparkdorf Gerlfangen e.V.
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Cantate Domino – in der Pfarrkirche Kreuzerhöhung in Gerlfangen Am 21. April veranstaltete der Kirchenchor „Kreuzerhöhung“ Gerlfangen vor fast  200 begeisterten Zuhörern ein Konzert für Orgel, Trompete und Chor.  Der Gregorianische Gesang „Cantate Domino canticum novum, alleluja“ und das  Kyrie aus derI. Choralmesse Lux et origo war die erste gesangliche Darbietung  einer 7-köpfigen Männerschola des Kirchenchores. Bereits jetzt zeigte sich der  Chorleiter und Organist Werner Heinrich, der selbst mitsang, als Liturge. Beide  Gesänge waren bewusst ausgewählt für den 4. Sonntag der Österlichen Zeit. Der  Gregorianische Choral in seiner einstimmigen Schönheit ist nach dem II.  Vatikanischen Konzil vor allem in Deutschland leider vielerorts in Vergessenheit  geraten.  Eine Überraschung war das Benedictus aus der Missa brevis von J. Haydn und das Gloria Patri von F.  Zagatti. Solisten waren Katja Biwer und ihr Bruder, der erste Vorsitzende Arno Biwer. Eine gute  Leistung, oben von der Orgel mit Begleitung des Organisten.  Der erste Gesang des Chores war ein 4-st. Satz des  Panis angelicus von C. Franck. Ein großartiges  Hörerlebnis für alle Zuhörer. Besondere Erwähnung  verdient das Mater Dei von L. Maierhofer und die  beiden Gesänge Surrexit pastor bonus und Lauda  Jerusalem. Bewundernswert die Chorerziehung von  Chorleiter Werner Heinrich. Er dirigierte und begleitete  die Gesänge unten mit einem elektronischen Instrument.  Spielen, mit dem Kopf oder der Hand winken,  aufstehen, schwierige Einsätze geben, nach 20  Sekunden wieder begleiten am Instrument – die  Intonation des Chores war immer richtig. Wie zu  erfahren war, hatte der Chor einen Samstag und Sonntag  ein intensives Chorseminar in Weiskirchen mit seinem  Chorleiter und seiner Tochter Christiane Heinrich absolviert.   Die Gesänge Schaffe in mir, Gott, ein reines Herze von A. Becker, David und  seine Harfe – ein Spiritual, sowie Jubilate Deo – Psalm 100 von J. Reidenbach  müssen noch extra gewürdigt werden. David und seine Harfe waren schon des  Öfteren zu hören von diesem Chor. Diese Rhythmik und Präzision ist nahezu  professionell. Dasselbe gilt auch für das neu einstudierte Werk Jubilate Deo  des Zeitgenossen J. Reidenbach aus Trier.   Organist und Chor sind gewürdigt, Joel Schwartz, der französische Trompeter  eröffnete das Konzert mit der Sonata a cinque Nr. 7 von G. Torelli. Alle 6  Sätze mit verschiedenen Tempis meisterlich vorgetragen mit exakter  Begleitung der Orgel. The Queen´s Dolour von H. Purcell und die Suite D-Dur  mit den Sätzen Air – Bourrée – Marche von G. Fr. Händel waren während des  Konzertes zu hören. Für den Zuhörer ein großes Erlebnis.  Der Abschluss des Konzertes mit dem Ehre sei dem Vater von Felix Mendelssohn-Bartholdy wurde  dargeboten: Chor im Altarraum – Organist und Trompeter auf der Empore. Noch ein Erlebnis.   Im Anschluss an das Konzert waren die Zuhörer und Teilnehmer zu einem Umtrunk eingeladen, bei  dem sie sich über die vielen Eindrücke des Konzerts austauschen konnten.  Bericht:Johannes Racke