Förderverein Naturparkdorf Gerlfangen e.V.
Förderverein Naturparkdorf Gerlfangen e.V.
Naues Über Uns Schäslong Gerlfangen Termine 2016 Veranstaltungen Aktivitäten Links Kontakt Impressum
Gestaltung des Dorfplatzes (Schoul-Ecken) Fantasie, Aufmerksamkeit und vor allem handwerkliches Geschick waren zur Gestaltung des Platzes notwendig. Nachdem Erich Cavelius die Bank aus Holz und Steinen errichtet hatte, fand er auf dem Marienhof einen beim Bauaushub für den neuen Stall ans Tageslicht beförderten Stein, der in etwa die Form des Saarlandes hat. Cavelius hatte sofort die Idee, den Stein an einem der Dorfplätze aufzustellen. Kreativität und handwerkliches Geschick zeigten auch die Handwerker Peter Pawlak, Reiner Mezzavilla, Otmar Schellenbach und Bernd Barra.  Alle packten mit an und gestalteten den Platz kreativ um. Michael Maas hat mit seinen Skulpturen aus Stein und Metall ebenfalls einen sehr kreativen Beitrag geleistet. Die Idee, den „Schoul-Ecken“ wieder als „Lernort“ zu gestalten, kam vom Förderverein. Nachdem auf dem Platz bereits ein Hondsärschbaum gepflanzt war, kann jetzt auch das Saarland aus Stein bestaunt und von den Kindern „begriffen“ werden. Außerdem gibt es eine Holzwand mit integriertem Insektenhotel, wo es jede Menge zu beobachten gibt. Holzscheiben mit entsprechenden Namensschildern lehren die Namen der Bäume. Künftig kann hier noch ein „Barfußweg“ angelegt werden, der Sensibilität und Wahrnehmung fördern soll. So kann der Dorfplatz jetzt als Lernort für Kinder und Erwachsene dienen und nicht zuletzt Wanderer zum Ausruhen und Beobachten anregen. Zur Geschichte des „Schoul-Ecken“: Von 1865 bis 1897 unterrichtete der von der Mosel stammende Lehrer Jakob Welter in der Gerlfanger Dorfschule. Er hatte hinter dem jetzigen Haus Heitz-Mezzavilla eine Baumschule angelegt, in der er den   Schülern die Aufzucht und Pflege von Obstbäumen beibrachte. Auch heute noch sprechen waschechte Gerlfanger vom „Schoul-Ecken“. Mit dem Abschluss der Gestaltung des Platzes zum „Lernort Natur“ ist somit der „Schoul- Ecken“ wieder seiner früheren Bedeutung zugeführt. Danke an alle, die hier mitgeholfen haben.                                                                           A.B
Die Kinder Melissa und Elena Lattuca und Lisa und Lena Müller  haben mit Petra Lattuca vom AK Kinder und Jugend das Saarland „begreifbar „ gemacht